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Die Geschichte der Apotheken

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Jeder von uns hat sie schon einmal besucht. Ob freiwillig oder bedingt durch eine Krankheit begleiten uns Apotheken im Normalfall von der Geburt bis an unser Lebensende. Dabei nehmen wir den Ort, der immens wichtig für unsere Gesundheit ist, als selbstverständlich hin, wobei in vielen Ländern der Welt noch immer keine geregelte Zugänglichkeit zu Medikamenten herrscht. Auch in Deutschland ist vielen die Geschichte der Apotheke und ihre Entwicklung zu der Instanz, welche sie über die Jahrzehnte geworden ist, nicht bekannt, obwohl sie unzähligen Menschen tagtäglich auf der ganzen Welt hilft.

Wissenswertes rund um die Apotheke

Das Wort Apotheke stammt, wie viele der Begrifflichkeiten der Medizin, aus dem Lateinischen, abgeleitet aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie ‚Ablage‘ oder ‚Lage‘ für Vorräte im allgemeinen. Allerdings wurde die Bedeutung des Wortes in der Vergangenheit unterschiedlich gedeutet.

Der Auftrag der Apotheken ist in vielen Ländern gesetzlich unterschiedlich festgelegt. In Deutschland und Österreich haben die Apotheken den Auftrag, als Teil des gesetzlich geregelten Gesundheitssystems die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Schweiz hat in dieser Hinsicht eine unterschiedliche Herangehensweise an das Apothekengesetz, als die zwei anderen deutschsprachigen Länder. Dort dürfen Apotheker ihre Medikamente nämlich abgeben, da das Apothekerwesen in der Schweiz kantonal geregelt ist. Das bedeutet, dass nicht nur Apotheken Medikamente herausgeben dürfen, sofern man diese auch direkt bei seinem Hausarzt erhalten kann.

Bevor der Begriff der Apotheke aber überhaupt geprägt wurde, gab es im achten und neunten Jahrhundert in der arabischen Welt Händler, die mit Gewürzen und auch mit Kräutern Geschäfte machten und umherreisten. Wie die Mönche, die in der Heilkunst bewandert waren, können sie als Vorläufer der heutigen Apotheker bezeichnet werden.

Geschichte der Apotheken in Deutschland

Bevor die ersten Apotheken in Deutschland und im Rest Europas entstanden, wurde im Jahr 1241 das sogenannte ‚Edikt von Salerno‘ vom Staufer Kaiser Friedrich II erlassen, das als erstes die Trennung von Arzt und Apotheker gesetzlich fixierte und festlegte. Diese Vorgehensweise wurde später Vorbild für Deutschland und den Rest Europas.

Während sich die Apotheker im 14. Jahrhundert immer weiter vom fliegenden Händler hin zu den Apothekern, wie wir sie heute kennen, entwickelten, wurde ebenfalls in dieser Zeit in Trier die heute älteste Apotheke Europas eröffnet.

Da Apotheken ab dem 15. Jahrhundert stark von Seuchen abhängig waren, gab es vereinzelt Versorgungsprobleme, wenn diese längere Zeit ausblieben. Als Gegenmaßnahme wurden in diesen Gebieten sogenannte Landschafts-Apotheken errichtet.

Im 17. wie auch im 18. Jahrhundert begann ein nächster Entwicklungsschritt in der Geschichte der Arzneimittelhäuser, da sich Apotheken in dieser Zeit von der Arzneimittelherstellung zur Forschung weiterbewegten.

In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich die Apotheke, dank der Errungenschaft der pharmazeutischen Industrie, dahin, sich um die Prüfung und die Qualitätskontrolle von Arzneimitteln zu kümmern.

Die Zahlen aus dem Jahr 2015 bestätigen endgültig, dass sich die Apotheken im 21. Jahrhundert zu einem profitablen Unternehmen entwickelt haben, denn mit 20.254 Apotheken verteilt in ganz Deutschland wurde darauf geachtet, dass jeder bedürftige Bürger versorgt werden konnte.

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