Informationen zur Grippewelle

Bei der Influenza, die auch echte Grippe genannt wird, handelt es sich um eine Viruserkrankung. Sie tritt turnusmäßig verstärkt auf. In Mitteleuropa sind es normalerweise die Wintermonate, die ein vermehrtes Auftreten von Grippe-Erkrankungen zu verzeichnen haben. Die echte Grippe ist eine Krankheit, welche durch Viren ausgelöst wird. Sie ist von gewöhnlichen Erkältungen und sogenannten grippalen Infekten zu unterscheiden. Diese können jedoch in manchen Fällen ähnliche Symptome verursachen.

Die Influenzaviren verändern sich regelmäßig, das heißt sie mutieren. Dadurch ist man nach einer einmal überstandenen Grippe nicht immun gegen die Erkrankung. Die Influenza ist eine äußerst ansteckende Infektion, sie wird durch die sogenannte Tröpfchen-Infektion von Mensch zu Mensch übertragen. Dies bedeutet, dass der Körper eines erkrankten Menschen beim Sprechen, Husten oder Niesen Speicheltröpfchen in die Luft schleudert, welche die gefährlichen Grippeviren übertragen. Aber auch über mit Viren verunreinigte Gegenstände wie Geschirr, Besteck oder aber auch Lichtschalter können die Viren an den Körper des Menschen geraten. Besonders Kinder und alte sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem haben ein großes Risiko, sich anzustecken. Aber auch Personen, die viel und nah mit anderen Menschen zusammenarbeiten, zum Beispiel Lehrer, Kindergärtnerinnen und Krankenschwestern gehören zur Risikogruppe.

Die Inkubationszeit, das heißt die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit, ist verhältnismäßig kurz. Meist zeigen die Patienten bereits ein oder zwei Tage nach der Ansteckung die ersten Symptome. Die Krankheit dauert dann häufig eine Woche bis zehn Tage an. Typische Symptome sind Fieber, Kopf-und Gliederschmerzen sowie ein trockener Husten. Auch Halsschmerzen sind für die Influenza typisch. Bei geschwächten Personen nimmt die Grippe manchmal einen sehr schweren Verlauf.

Da es sich bei der Grippe um eine Viruserkrankung handelt, haben Antibiotika bedauerlicherweise keine Wirkung. Es gibt allerdings eine wirksame Schutzimpfung gegen die Grippe. Diese muß aufgrund der erwähnten häufigen Mutationen der Grippeviren jedoch jährlich erneuert werden. Ärzte und Apotheker beraten gerne über die Wirkungen und Risiken der Grippeimpfung. Insbesondere Personen in den genannten Risikogruppen sollten eine Impfung in Erwägung ziehen.

Um die Ansteckungsgefahr gering zu halten, ist ein regelmäßiges Händewaschen zu empfehlen. Apotheken verkaufen auch milde Desinfektionsmittel, welche die Virusübertragung einschränken können. Erkrankte sollten es vermeiden, anderen Menschen gegenüber zu niesen oder zu husten. Während einer Grippewelle sollte man ebenfalls versuchen, das Händeschütteln mit fremden Menschen einzuschränken. Weitere Tipps und Informationen zum Thema Influenza sind in der Apotheke erhältlich.